Warum ist weniger mehr?

FRAGEN ZUM LEBEN IM BUS

Da einige Dinge über das moderne Nomadentum des öfters falsch verstanden werden, beantworten wir hier gerne ein paar der brennendsten Fragen dazu. Dies im Bezug zum Interview über uns, welches am 14. September im Tagesanzeiger und anderen Zeitungen der Schweiz erschienen ist. Da der Beitrag über 1'500 Mal geteilt worden ist  und es mehr als 140 Kommentare, ein Grossteil davon negativer Natur, gab, zeigt uns, dass das Thema, wie wir in Zukunft Leben und Arbeiten, wie zufrieden wir mit unserem Leben sind und unsere eigene Vergänglichkeit aufwühlt und Angst macht. 

 

Aber Achtung wichtig:

Wenn wir von uns und unserem Glück erzählen, heisst dies NIE und NIMMER, dass der von uns gewählte Weg, der einzige zum Glück ist. Keiner muss in einem Bus leben und sich selbständig machen, aber was jede und jeder zwingend sein sollte, ist mit seinem Alltag glücklich und zufrieden. Genau darum geht uns. 

Und Achtung zum Zweiten:

Dieser Text ist keine Rechtfertigung für die Art und Weise wie wir leben, sondern der Versuch eines Dialoges. Weil wir gelernt haben, dass Fremdes nur so lange Angst macht, bis man mehr darüber weiss, es kennenlernt und zu verstehen lernt und dann sieht: Aha, so schlimm ist es doch gar nicht! Wir müssen all dies Fragen nicht beantworten, möchten aber denen, die sich von unsere Lebensweise bedroht fühlen oder sich um unsere Altersvorsorge sorgen, aufzeigen, dass alles halb so wild ist.  

 

Wie geht das mit Versicherungen, Adressen und Steuern? 

Wir arbeiten als selbständige Autoren, Referenten, Journalisten, Fotografen, Filmemacher und Reiseleiter. Wir verdienen Geld und zahlen demzufolge auch Steuern. Wer glaubt wir täten dies nicht, kennt Tricks von denen wir nichts wissen und auch nichts wissen wollen. Wir haben eine Adresse bei meinen Eltern, wo wir auch immer mal wieder ein paar Tage verbringen und wo unsere Post samt Rechnung für die AHV und die Steuern uns erreichen. Und ja, stellen Sie sich vor: Wir haben sogar eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Wir sind also genauso Bünzli-Schweizer, wie Ihr allen anderen auch. 

 

Wie geht das, mobil arbeiten & wozu ist es nötig?

Wir benötigen einen Laptop, Internet, Ideen, Durchhaltewillen, Kreativität und die Vision unseren eigenen Weg gehen zu können. Wir haben uns während den letzten Jahren unserer Selbständigkeit durch Arbeit, Erfahrung und bewusste Entscheide einen bunten Strauss an diversen Einkommensquellen erarbeitet. Wir schreiben Reportagen und Bücher, machen Filme und Vorträge, sowie Reiseleitungen in Dylans Heimat. Wir waren mit der Promotion für unsere Bücher und Vorträge so viel unterwegs, dass es sich nicht mehr gelohnt hat eine Wohnung zu mieten und Wohnraum zu besetzen, beheizen und bezahlen, da wir effektiv sehr wenig Zeit wirklich in der Wohnung verbrachten. Für uns war der Umzug in einen Bus die logische Konsequenz und niemand ausser uns, muss das als gut befinden. Jede und jeder soll so leben, wie sie oder er das will. Wir können uns doch einfach darüber freuen, dass die anderen ihre ideale Wohn- und Lebensform gefunden haben, anstatt zu verurteilen. 

 

Wann zieht ihr wieder in eine Wohnung? 

Für uns ist das Leben, so wie wir es momentan führen, zur Lebensphilosophie geworden und nicht eine Reise oder eine kurzfristige Lösung. Wir lieben jeden Tag im Bus und sind zu 100% mit den wenigen Dingen, die wir haben zufrieden. Vom momentanen Standpunkt aus würden wir sagen: Wir ziehen sehr wahrscheinlich nie mehr in eine Wohnung. Fühlen wir uns aber irgendwann anders, dann hält uns nichts davor zurück wieder in eine Wohnung zu ziehen. Ob wir damit tatsächlich glücklich sind oder nur so tun als ob, kann getrost uns überlassen werden. Selbstverantwortung, kennsch? 

Ja, wir haben tatsächlich das Glück, dass wir ineinander eine Heimat gefunden haben und wir uns in unserem kleinen Zuhause absolut zuhause fühlen. Unsere Gefühle haben Wurzeln, wir brauchen daher keine geographischen Wurzeln im Sinne eines festen Wohnortes. Wir fühlen uns in der Welt und mit den täglich wechselnden Gärten zuhause. Wir verstehen, dass dies schwierig sein kann nachzuvollziehen, aber muss man immer alles verstehen, was andere tun? Wir schaffen das im Fall auch nicht. Die letzten zwei Tage haben wir so einiges gelesen, was wir nicht nachvollziehen können. 

 

Was macht ihr im Alter? 

Vom jetzigen Standpunkt aus betrachtet werden wir hoffentlich dann immer noch in einem Bus leben und mit unserem Alltag glücklich und gesund sein. Wir haben vor auch nachdem wir 67 Jahre alt sind zu arbeiten und das Leben zu geniessen. Etwas was sich im Übrigen nicht widersprechen muss. Selbständig zu arbeiten heisst Eigenverantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, weil wir nicht auf eine Arbeitslosenversicherung zurückgreifen können, sondern selbst schauen müssen, wie wir überleben. Für das haben wir uns bewusst entschieden und es funktioniert seit vier Jahren. 

Da kommt uns in den Sinn: Bevor wir diesen Schritt gewagt haben, haben wir während Jahren in den Topf der Arbeitslosenversicherung einbezahlt und keiner von uns hat je auch nur einen Tag Arbeitslosengelder bezogen. Und nein, Dylan kam auch nicht als Flüchtling in die Schweiz und hat auch in dieser Hinsicht keine Unterstützung vom Staat bezogen, sondern immer gearbeitet, verdient und einbezahlt. Und ja, ihr dürft gerne von unseren Steuergelder Schulen und Kitas mitfinanzieren, die wir nie brauchen werden, weil wir keine Kinder haben. Weil ihr nämlich mithelft mit Euren Steuergelder Strassen zu finanzieren, die wir vielleicht ein klein wenig öfters benutzen als andere.

Das Leben ist ein Geben und Nehmen. Immer. 

Wir lieben unsere Arbeit und denken nicht daran uns irgendwann pensionieren zu lassen, weil wir uns ohne Arbeit nicht lebendig fühlen. Für uns ist Leben arbeiten und arbeiten ist Spass. Wir wünschen jeder Person einen Job, der sie erfüllt und glücklich macht. Zudem gibt es noch zwei weitere Aspekte: Wir sind es bereits jetzt gewohnt mit wenig auszukommen, also werden wir auch mit der kleinen Rente, die auf uns alle wartet, irgendwann zurechtkommen. Da wir jetzt weniger Ausgaben haben (ein Jahr ohne Mietkosten spart 18'000 Franken) müssen wir nicht nur weniger verdienen, sondern haben mehr Geld als früher auf unseren Konten. Wir können also so mehr Geld sparen als zuvor. 

Und an was sehr wahrscheinlich keiner denkt: Wir haben Ende Monat mehr Geld auf dem Konto als zuvor. Will heissen wir bezahlen jetzt mehr Steuern als mit Wohnung. Und: Wir sind davon überzeugt, dass wer glücklich und ausgeglichen ist mit seinem Job und Alltag, viel weniger oft zum Arzt muss oder wegen Burnout und dergleichen das Gesundheitssystem mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit nicht so stark belastet, wie jemand der total im Hamsterrad gefangen ist und bleibt. Das Wort Selbstverantwortung passt auch hier. Wir alle haben die Gestaltung unseres Lebens in sehr viel mehr Punkten in der Hand, als es viele glauben. 

 

Warum ist weniger mehr und was fehlt Euch ehrlicherweise trotzdem? 

Und fehlt nichts, weil alles was wir haben, hat einen Wert. Minimalismus ist nicht sich einzuschränken, sondern mehr zu haben. Mehr Fokus und mehr Zeit für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind. Mehr Zeit mit meinem Partner, mehr Zeit zum Schreiben, mehr Zeit zum Leben und Erleben. Und ja, übrigens auch mehr Zeit zum Arbeiten. Wir lieben nämlich unsere Arbeit und erinnern uns selten an den letzten Tag, an dem wir mal nichts gemacht haben und das ist gut so. 

Auf kleinem Raum und mit wenigen Dingen zu leben gibt übrigens auch aus sehr simplen Gründen mehr Lebenszeit: Wir müssen keine Kaffeemaschine entkalken, keinen Keller aufräumen, keinen Rasen mähen, wir können viel Zeit mit der Auswahl von Kleidern verbringen, weil wir weniger haben. Unser Haus aufzuräumen dauert höchstens 15 Minuten und wir verschwenden keine Lebenszeit mit Pendeln von und zur Arbeit, weil wir da arbeiten wo wir sind. Und: Der durchschnittliche Mensch sitzt 12 Jahre seines Lebens vor dem Fernseher (und schätzungsweise verbringt er drei zusätzliche Jahre als Keyboard Warrior damit negative Kommentare über Menschen zu schreiben, die er nicht kennt). In den 12 Jahren machen wir lieber was Anderes mit unserer Zeit. Keinen TV zu besitzen und ausser Lebensmitteln praktisch nichts mehr kaufen zu müssen ist extrem befreiend. 

Jeder soll selbst entscheiden wieviel und wo er arbeite, dafür gibt es ein schönes Wort: Selbstverantwortung. Will heissen: Nur weil andere unglücklich sind mit ihrem Leben muss ich noch lange nicht auf mein Glück verzichten. 

 

Warum erzählt Ihr über Eure Reisen und Erfahrungen? 

Weil Martina (39) schon immer eine Journalistin war und schon immer Geschichten erzählt hat. Weil es ihre Leidenschaft ist. Weil Dylan (49) realisiert hat, dass er mit seiner Lebenserfahrung anderen Menschen Mut machen kann. Weil es zu viele Menschen gibt, die sich nicht getrauen ihrer Leidenschaft nach zu gehen, möchten wir zeigen, dass es funktionieren kann. Lieber sagen die Leute bereits im Voraus: Nein! Das geht doch nicht, das kann nicht funktionieren. Vom Buchverkauf kann heute keiner mehr leben, sagten sie auch zu uns. Wir haben von unserem ersten Buch im Eigenverlag 6'000 Stück verkauft. Mit Arbeit und Herzblut und einem gesunden Glauben an sich selbst, geht sehr viel mehr, als die meisten Menschen glauben mögen. In dem wir zeigen das es geht, möchten wir andere dazu inspirieren sich für ihr Herz einzusetzen.  Und auch hie wieder wichtig das richtig gelesen wird: ihr Herz, ihr Wunsch, ihre Träume. Weil jede und jeder das tun soll was ihr oder ihm Spass macht. Wer denken will, dass das der Sinn des Lebens nicht Freude und Zufriedenheit sein soll, der kann gerne diese Meinung haben. Aber der soll doch bitte auch akzeptieren, dass es Menschen gibt, die das anders sehen. Wir bezahlen im Fall auch lustvoll unsere Steuern, weil sie wir gerne dazu beitragen, dass es unserer Schweiz gut geht. Halt einfach in einem anderen Ausmass als der Chef der UBS. Aber ich glaub, da sind wir nicht ganz alleine. 

Last but not least erzählen wir von der Welt, weil wir in einer Welt, die zunehmender schwarz/weiss wird, zeigen wollen, dass es mehr Farben gibt, dass es unterschiedliche Realitäten gibt und die Welt da draussen nicht so böse und gefährlich ist, wie wir immerzu hören. Dass Vertrauen mehr bringt als Misstrauen und dass 99% der Menschen in dieser Welt, egal wo, genauso sind wie wir: Sie wollen abends mit vollem Bauch, zufrieden und sicher unter einem trockenen Dach einschlafen können. Ob es das Dach einer 5 Zimmerwohnung am Zürichsee, das Dach einer Jurte oder das Dach eines Buses ist, spielt das wirklich eine Rolle? 

 

Lebt ihr auf die Kosten anderer? 

Finanziell gesehen nicht im Geringsten. Wir finanzieren unser eigenes Leben, wir haben keine Kredite und bezahlen auch das Leben von Dylans Mutter in Sri Lanka mit. Ja, wir haben ihr sogar ein Haus gekauft, damit sie nicht in ein Altersheim muss. 

Wir haben uns einfach dazu entschieden dem mehr Wert und geben, was heute unsere Leidenschaft ist und das ist das gemeinsame Reisen und Unterwegs sein, als uns mit der Angst vor der Zukunft einzuschränken. Und wer glaubt sein Leben sei voll sicher, dem kann ich versichern: Sicherheit ist eine Illusion. Alles was wir heute haben, kann morgen weg sein. Ich wünsche niemandem die Erfahrung auf eine Autobahn einen Geisterfahrer im vollem Tempo auf sich zu fahren zu sehen. Es reicht, wenn wir es erlebt haben und wir teilen da gerne unsere Erfahrung und können Ihnen ganz klar sagen: Es ist ein Scheissgefühl zu glauben, dass dein Leben vorbei ist, einfach so, an einem gewöhnlichen Vormittag auf der Deutschen Autobahn. Daher plädieren wir dafür das Leben jetzt zu leben. Weil irgendwann, irgendwann zu spät sein kann. 

Nun sind wir von der Frage abgeschweift. Leben wir auf Kosten der anderen? 

Wir fragen zurück: Wer schafft es so zu leben, dass er nicht auf die Kosten anderer lebt? Das müssen Sie genauso wie wir zugeben: das ist für keinen von uns möglich. Ich kann mir einen Laptop zum Arbeiten nur leisten, weil es irgendwo in China oder Korea Menschen gibt, die ihn für einen günstigen Lohn zusammen bauen etc. So geht es uns hier im Westen mit allem was wir besitzen. Das ist klar. Aber hey! Das Ganze funktioniert auch im umgekehrten Sinne: Wir arbeiten oder gehen unserem Business nach, weil es eine Nachfrage nach unserem Produkt oder unserer Dienstleitung gibt. Ein Bäcker kann nur Brötchen verkaufen, weil wir sie nicht alle selber backen, ein Maurer kann nur Hausmauern hochziehen, weil wir nicht alle unsere eigenen Häuser bauen. Ärzte und Psychologen können nur Geld verdienen, weil Menschen krank werden. Ein Roger Federer nur Tennisspielen, weil es genug Menschen gibt, die sich die Matches anschauen. Ein Xherdan Shaqiri nur seinen Fussballtraum leben, weil tausenden von Fans Fussball sehen wollen. Eine Helen Fischer kann von Musik leben, weil die Menschen ihre Musik hören wollen. Und wir können Bücher und Vorträge eben auch nur verkaufen, weil Menschen ein Interesse daran haben Geschichten zu lesen und zu hören. Und unsere Bücher und Vorträge sind offenbar gut genug, dass wir seit vier Jahren davon leben können. Danke, aber sie brauchen sich um uns keine Sorgen zu machen. 

 

Ist es egoistisch seinen Traum zu leben? 

Wir wüssten nicht wieso. Zumindest nicht wenn keine Kinder oder Partner oder andere Familienmitglieder involviert sind, die darunter leiden. Im Endeffekt muss jeder und jede mit sich und ihrem/seinem Umfeld und vor allem mit seinem eigenen Gewissen selbst aushandeln wo Selbstverwirklichung aufhört und Egoismus anfängt. Aber grundsätzlich, so unsere Meinung, hat Selberverwirklichung herrlich wenig mit Egoismus zu tun. Sonst könnte man jeder Familie, die Kinder hat, Egoismus vorwerfen. Weil Kinder zu kriegen ist schliesslich auch eine Form der Selbstverwirklichung. 

Wer wie Martina im Alter von 23 Jahren eine Hilfsorganisation in der Mongolei mit drei Freundinnen zusammen gegründet hat und diese seither in Co-Leitung führt und massgeblich dazu beigetragen hat, dass diese Institution auch heute noch existiert und täglich 175 Kinder ohne Hunger zu Bett gehen lässt und zudem 22 Angestellten monatlich einen Lohn bezahlt, ist alles andere als ein Egoist. Oder Paradiesvogel. Oder Tagträumer. 

 

Im Übrigen ist weniger Konsum von uns aus gesehen ein wichtiger Beitrag zu einer besseren Welt. Wir sehen den masslosen Konsum, diese Lechzten nach immer mehr nach ständig neuen Dingen in einer Welt mit immer wie mehr Menschen und immer weniger Ressourcen, als eines der grössten Probleme. Daher verkaufen wir nebst Büchern, Filmen und Reportagen bewusst nicht auch noch Merchandise, wie T-Shirts oder Tassen, mit denen wir unser Einkommen ganz sicher verbessern könnten. Wir fokussieren auch da auf das Wesentliche und uns Wichtige. Und nein, wir haben nie einen Sponsor gesucht und verdienen kein Geld über Affiliate-Marketing oder indem wir auf Instagram irgendwelche Produkte anpreisen. Wir verkaufen einzig, dass, was wir mit Freude und Leidenschaft erschaffen haben und glauben, dass sich darüber keiner aufregen sollte.

 

Wer es trotzdem tut, der sollte sich nicht um uns und unsere Altersvorsorge sorgen, sondern um sein persönliches Hier und Jetzt. Und sich ehrlich fragen, weshalb die Lebensweise von zwei Menschen, die er oder sie nicht persönlich kennt, so viele Ängste und Missgunst auslösen. Oder warum er oder sie, zwar so viele offene Fragen hat, aber nicht den Mumm uns via E-Mail persönlich und konkret danach zu fragen und stattdessen lieber anschwärzt und vorverurteilt. 

Weniger ist für uns mehr. Aber nicht ganz immer: Mehr Dialog und weniger Monolog. Mehr gegenseitiges Verständnis und weniger Hass, das ist es was wir uns für diese Welt wünschen. 

Wer noch Fragen hat: Bitte, wir beantworten sie gerne. Vorausgesetzt sie sind anständig formuliert und ernst gemeint.

Ansonsten ist uns unsere Zeit zu schade. 

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